Auslands-Kompass

Was heißt eigentlich „ins Ausland“?

Für jedes Format: Gebührenlogik, Förderzugang, Anrechnungsrisiko, Zeitaufwand.

Auslandssemester im Austausch (Erasmus+ / Partneruni)

Gebührenerlass an der Gasthochschule — die größte Einzelposition.

Über die Heimathochschule, 2–12 Monate, Learning Agreement.

Regelstudienzeit haltbar, wenn ECTS schriftlich angerechnet werden.

Freemover-Semester

Internationale Gebühren selbst. Außerhalb der EU oft der Preistreiber.

Bewerbung direkt oder über Vermittler. Kein Erasmus+-Anspruch.

Anrechnung unsicherer — schriftlich klären, sonst Zeitkosten.

Komplettes Bachelor- / Masterstudium im Ausland

In AT/NL oft nah am Inland. UK/USA/AU: internationale Gebühren.

Auslands-BAföG je nach Land. Erasmus+ nur bei Austauschjahr.

Eigener Abschluss. Ticket über zwei Jahre, nicht ein Semester.

Doppelabschluss / Joint Degree

Meist Gebührenlogik der Partner; Förderung über Austauschregeln.

Feste Kohorte, Bewerbung früh.

Anrechnung vertraglich — das ist der Punkt.

Auslandspraktikum

Keine Studiengebühren. Erasmus+ Praktikum eigene Sätze.

Betrieb oder Hochschule. PROMOS möglich.

Oft semesterbegleitend oder in der vorlesungsfreien Zeit.

Summer School / Blended Intensive Programme

Teilnahmegebühr, kurz. Erasmus+ BIP 5–30 Tage.

Niedrige Hürde, geringer Förderzugang.

Kaum Anrechnungsrisiko, kaum Gehaltseffekt.

Semesterrechner

Modellrechnung, keine Beratung. Warmmiete: Gradura-Wohnkostenmodell 2026, 30 m². Grundbedarf 612 €, BAföG-Höchstsatz 992 € (2026). Zahlen gerundet.